Dr. Debora Sommer

Name: Sommer(-Mauerhofer)
Vorname: Debora (Cornelia)
Jahrgang: 1974
Wohnort: Schweizer Mittelland
Familienstand: verheiratet mit Rolf Sommer (Sommercoaching)
Kinder: zwei (Erwachsene)
Studium: Theologie an der STH Basel (Abschlussjahr 1999)
Promotion: 2012 an der Unisa (University of South Africa) in Pretoria
Lehramt: Dozentin am tsc (Theologisches Seminar St. Chrischona)

Wie viele andere bin auch ich von verschiedenen Lebensrollen herausgefordert.
Die Rolle der Tochter, Schwester, Nichte und Enkelin waren Geburtsgeschenke. Im Laufe der Jahre kamen weitere Lebensrollen dazu: Hobbymusikerin, Poetin, Patin, Theologin, Ehefrau, Tante, Pastorenfrau, Mutter, Referentin, Akademikerin, Autorin, Dozentin und so weiter. 
Doch im Grunde genommen bleibt die Nennung von Lebensrollen oberflächlich. Hinter diesen Lebensrollen steckt eine introvertierte und hochsensible Frau, die sich ihrer Komplexität, Verletzlichkeit und Grenzen bewusst ist. Manchmal leide ich am Leben und dann wiederum kann ich mich kaum sattsehen an seiner Schönheit. Das Meer, Sonnenuntergänge, ein leeres Blatt Papier, Bücher, stille Nachtstunden, ein heißes Bad, Schmetterlinge, Blumen, Schokolade, Kunst aller Art und ein leckerer Kaffee in stilvollem Ambiente üben eine besondere Anziehungskraft auf mich aus. Und auch wenn ich in Erstbegegnungen vielleicht etwas zurückhaltend und schüchtern wirke, kann ich auf der Bühne eine – manchmal selbst für mich 😉 – erstaunliche Leidenschaft entfalten. Es erfüllt mich mit Freude, wenn es gelingt, andere mit Themen zu berühren, die mir selber auf der Seele brennen! Wie einst Kirchenvater Augustinus (354-430) sagte: “In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.”

Seit meiner frühen Kindheit haben Buchstaben eine große Faszination auf mich ausgeübt. Kaum konnte ich lesen und schreiben, entstanden die ersten kleinen Gedichte und Texte. Holprig zwar, aber voller Leidenschaft und Pathos.
Mit 10 Jahren – während eines Urlaubs bei Verwandten – schrieb ich mein erstes langes Gedicht. Aufgeregt verschenkte ich es weiter. Auch meine Primarlehrerin erhielt ein Exemplar. Mit dem Resultat, dass ich mein Gedicht der ganzen Schulklasse vorlesen durfte. Nie werde ich diesen feierlichen Moment vergessen.
Begeistert schrieb ich Aufsätze. Was für ein Abenteuer, sich in andere Menschen, Zeiten und Szenarien hineinzuversetzen! In meiner Freizeit schrieb ich unzählige Liebesbriefe – erst an meine Eltern und meine Schwester, später an meinen zukünftigen Ehemann. Über die Jahre füllten sich zahlreiche Tagebücher mit Erlebnissen, Texten und Gedichten. Meine Form von Seelenhygiene – bis heute.
Der Schritt zum Buch kostete viel Mut. Schreiben für mich selbst war vertraut. Aber Schreiben für andere? Der Respekt davor bleibt. Die vergangenen Jahre haben mich ermutigt, weiterzuschreiben. Ich liebe das Gefühl, vor einer leeren Seite zu sitzen. Alles ist möglich. Ich darf gestalten. Bin unterwegs zu Gott, zu mir und zu anderen Menschen.

Es liegt mir am Herzen, Menschen zu ermutigen, ein Ja zu sich selbst (ihren Veranlagungen, ihrer Geschichte, ihrer Lebenssituation etc.) zu finden und zu erkennen, wie unendlich sie von Gott geliebt sind. Sodass sie aufzublühen, ihr Potenzial entfalten, sichtbar werden, ihr Licht leuchten lassen und mit gestärktem Rückgrat die Stellung einnehmen, die ihnen von Gott zugedacht ist. Dies bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen, Opferhaltungen loszulassen und erwartungsvoll in die Zukunft aufzubrechen.

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